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Wir besuchen jedes Jahr die KOMCOM. Sie ist eine spezifische Messe für Kommunen, so daß man sich eingehend informieren kann. In einer Kommune herrscht kein Stillstand, man muß immer auf dem laufenden sein.

Horst Schmidt, Stellvertretender Abteilungsleiter Kämmerei Verbandsgemeinde Montabaur Montabaur

 
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KOMCOM SÜD 2010: Ein Jubiläum nach Maß!

Großer Besucherandrang: Die KOMCOM SÜD 2010 hatte einen Auftakt nach Maß!
Margret Mergen, Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe, eröffnete die 15. Ausgabe der KOMCOM SÜD
Tradition bei der KOMCOM: Geführter Messerundgang für die Bürgermeister
Stieß auf großes Interesse: Podium zur Flächenrevitalisierung
Reger Austausch zwischen Ausstellern und Besuchern bei der KOMCOM SÜD 2010
Werden sehr gerne besucht: Die Workshops und Praxisforen der KOMCOM
Volle Flure und stark frequentierte Stände bei der KOMCOM SÜD 2010
Großer Besucherandrang auch am zweiten Messetag. Dank Blitz-Check-In ohne längere Wartezeiten an den Countern
Ein Highlight der KOMCOM SÜD 2010: Das Praxisforum zur IT-Security für Kommunen
"Full-House" in vielen Workshops der Aussteller
Zentraler IT - Marktplatz für Kommunen im Südwesten: KOMCOM SÜD 2010

Dienstag, 4. Mai 2010

Die 15. Ausgabe der KOMCOM SÜD (4.- 5. Mai 2010, Messe Karlsruhe) zog bereits am ersten Messetag besonders viele Besucher nach Karlsruhe. Die 170 ausstellenden Unternehmen in der dm-Arena konnten sich über stark frequentierte Stände und volle Workshops freuen.

Zur offiziellen Messeröffnung begrüßte die Erste Bürgermeisterin von Karlsruhe, Margret Mergen, die anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. Sie hoffe auf positive Signale bei der kommenden Steuerschätzung, allerdings seien die Herausforderungen, vor denen die Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg stehen, von großer Tragweite, so Mergen. Die Abwanderung von Arbeitsplätzen im Zuge der Globalisierung, wie etwa jüngst die 1.000 Stellen bei Pfizer, und die demografische Entwicklung bewirken Steuerausfälle, die die Kommunen nur schwer kompensieren könnten. Gleichzeitig richtet jedoch die Bevölkerung hohe Erwartungen an ihre Kommunen: Sie sollen als Dienstleister möglichst immer erreichbar sein und trotz leerer Kassen und dem damit zwangsläufig verbundenen Personalabbau für mehr öffentliche Sicherheit und für neue Gewerbeansiedlungen sorgen. Zusätzlich muss der Rückbau der Gemeindeflächen vorangetrieben werden. Daher sei es umso wichtiger, das Konzept der „Smarter City“ mit den dazugehörigen Technologien anzustreben, um Kosten zu sparen und den Bürgerservice zu verbessern. So zum Beispiel beim Management der KiTa-Platzvergabe. Die Stadt Karlsruhe könne zur KOMCOM SÜD 2011 bereits konkrete Projekte in diesem Bereich präsentieren, so Mergen.

Im anschließenden, traditionellen Bürgermeisterrundgang erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Informationen aus erster Hand über die neuesten Entwicklungen für die Verwaltungsmodernisierung. Die Aussteller der KOMCOM SÜD punkteten mit einem einzigartigen Portfolio für den Public Sector.

Die Vorträge aus dem Themenpark Kommunale Zukunft –KomZu, der zum ersten Mal in die KOMCOM SÜD integriert wurde, greifen die o.g. Problemstellungen auf und stießen auf großes Interesse bei den Besuchern. So z.B. die Podiumsdiskussion zur Flächenrevitalisierung, an der Bürgermeister, Vertreter von Regionalverbänden, das Umweltministerium Baden-Württemberg und das für das Modellprojekt Raum+ AKTIV betraute Planungsbüro Re2area GmbH teilnahmen. Fazit der Veranstaltung war, dass die Kommunen vom Wachstumsmanagement zum Bestandsmanagement umstellen müssen und in diesem komplexen Feld der Flächenrevitalisierung auf die Unterstützung durch Land, Regionen und das Know-how von Experten angewiesen sind. Förderprogramme vom Land, Initiativen im Bundesrat, interkommunale Zusammenarbeit und ein zukünftiger Standortpotentialcheck seien als mögliche Maßnahmen für die Umsetzung der Sanierungsprojekte genannt.

Ebenfalls großen Anklang fanden die Workshops mit Vorträgen zu den Themen Doppik/NKF, Dokumentenmanagement, neues Vergabewesen, Standesamtswesen und neuer Personalausweis.

Das Sonderforum Energie & Infrastruktur der Kanzlei Becker Büttner & Held thematisierte die Gestaltung der Energieversorgung durch Städte und Gemeinden. Da ihre Konzessionsverträge in den nächsten Jahren auslaufen, beschäftigen sich Kommunen verstärkt mit dem Vorhaben, ihre Strom- und Gasversorgung oder auch Wasser- und Fernwärmeversorgung wieder in die eigene Hand zu nehmen. Laut einer Studie von trend:research denken rund 58 Prozent der deutschen Kommunen über diese Möglichkeit nach. Allein in Baden-Württemberg laufen zwischen 2010 und Ende 2012 mehrere Hundert Konzessionsverträge aus. Mit dem Auslaufen der Konzessionsverträge und deren (Neu-)Vergabe an ein kommunales Unternehmen eröffnen sich interessante kommunalpolitische Optionen aber auch Risiken.Welche Handlungsopotionen die Kommunen haben, wird auch am morgigen Messetag im Sonderforum "Energie & Infrastruktur" thematisiert.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Mit einem erfolgreichen 2. Messetag schließt die Jubiläumsausgabe der KOMCOM SÜD ihre Tore. Wie bereits am Vortag strömten die Fachbesucher in die dm-Arena, um sich an den Ständen der Aussteller und in den Fachvorträgen zu informieren.

Ein besonderes Highlight war der Vortrag zum Thema IT- Security im Rahmen des Praxisforenprogramms. Die Teilnehmer konnten live miterleben, wie sie anhand ihrer Bluetooth-Handys geortet und identifiziert werden können, wie Daten auf dem USB Stick unbemerkt kopiert werden und dass festgestellt werden kann, welche Hardware jemals an einen PC oder Laptop angeschlossen war. Die Empfehlung der Experten von ADS Consult an die Kommunen lautet: Schulung, Sensibilisierung und Disziplin. Höchstens 10 % der Daten sind schützenswert – diese sollten zunächst identifiziert werden. Dann gilt es, wachsam zu sein und z.B. nicht jeden USB-Stick an jeden PC oder Laptop anzuschließen.  Das Thema IT-Sicherheit sollte bewusst in der Verwaltung aufgegriffen werden. Die Teilnehmer des Forums bekamen interessante Hinweise zu Weiterbildungsmöglichkeiten, wie z.B. das Portal www.IT-SicherheitNETWORX.info.

Ebenfalls gut besucht wurde das Forum zur D-115 in Baden-Württemberg. Ein Vertreter des Innenministeriums erläuterte die Möglichkeiten der Einführung der zentralen Behördenrufnummer in baden-württembergischen Kommunen und wie die ersten Schritte in der Praxis aussehen.

Im Forum „Imagefilm –inBewegung“ zeigte ein Experte von der TU Kaiserslautern am Beispiel des Landkreises Germersheim, wie eine Kommune für sich als Tourismus - und Wirtschaftsstandort mittels Internetauftritt werben kann. Die verschiedenen Imagefilme des Landkreises leisten einen wichtigen Beitrag zum effizienten Stadt/-bzw. Kreismarketing. Im Forum war z.B. ein Film zu Freizeit und Tourismus (hier klicken) und zum Wirtschaftsstandort (hier klicken) zu sehen. Ein ganz besonders innovatives Highlight im Stadtmarketing kommt in der Stadt Aalen als Modellprojekt zum Einsatz. Es handelt sich um einen digitalen Wegbegleiter durch die City mittels opto-elektronischer Schrift und 2D-Codes: Der Urban-Code. Zukünftig genügt ein Handyfoto eines auf einer städtischen Infotafel angebrachten Codes und der Tourist erhält nähere Informationen zu den Sehenswürdigkeiten einer Stadt auf das Mobiltelefon. Das kann ein Imagefilm oder eine reine Audioinformation sein, oder aber auch die Weiterleitung auf eine relevante Website. Nähere Informationen zu dem einzigartigen Konzept erhalten Sie unter: www.urban-code.de.

Weitere Themen des 2. Messetages waren Einführung eines DMS, einheitliche Schul-IT, KiTa-Platzmanagement, Open-Source basiertes GIS sowie die Breitbandversorgung im ländlichen Raum. Die hierzu stattgefundenen Workshops und Praxisforen wurden ebenfalls sehr gut angenommen.

Somit fällt das Fazit zur 15. KOMCOM SÜD sehr positiv aus: Die Messe ist für die Fachbesucher aus dem Öffentlichen Sektor in Baden- Württemberg und den benachbarten Bundesländern nach wie vor der Dreh- und Angelpunkt in punkto Verwaltungsmodernisierung. Die Aussteller finden hier ihre Zielgruppen und das richtige Ambiente für effektive Fachgespräche. Die Erweiterung des Angebotsspektrums mit dem Themenpark KomZu ist gelungen.

Der nächsten KOMCOM SÜD, am 3. und 4. Mai 2011 in Karlsruhe, können also Aussteller, Besucher und der Veranstalter voller Vorfreude entgegen schauen.

 

O-Töne zur KOMCOM SÜD 2010

 

"Die EDV der Städte und Behörden ist auf der KOMCOM vertreten. Der Mix der Anbieter, verbunden mit den Workshops ist sehr attraktiv und durch keine andere Messe zu ersetzen. Hier wird auch der Aussteller als Gast empfangen."

Susanne Charbonnier, Geschäftsführerin NL Stuttgart, AIDA ORGA GmbH

 

"So stelle ich mir eine Messe vor. Karlsruhe ist immer eine Reise wert!"

Frank Leibrock, Vertriebsleiter, CAIGOS GmbH

 

„Wir sind mit der Resonanz und der Qualität der Kontakte sehr zufrieden. Stand und Workshop waren sehr gut besucht. Wir sind nächstes Jahr wieder dabei.“

Frank Schwager, Leiter Consulting, DATA-PLAN Computer Consulting GmbH

 

“Unsere Erwartungen an die Messe haben sich erfüllt. Die Messe bietet unseren Kunden eine umfassende Möglichkeit zur konzentrierten Informationsgewinnung. Der DVV BW sieht sich in seiner Messepositionierung bestätigt.“

Claudia Götz, Messeorganisation für den DVV BW

 

„Unsere Workshops zu den Themen Dokumentenmanagement und Neue Steuerung waren außerordentlich gut besucht. Auch die nachfolgenden Gespräche am Stand haben den großen Bedarf aufgezeigt. Workshops mit interessanten Praxisbeispielen sind ein wichtiger Teil unseres Messeauftritts.“

Jochen Michels, Leiter PR und Marketing der MACH AG

 

"Die KOMCOM SÜD war für uns sehr erfolgreich. Wir freuen uns schon auf die KOMCOM NORD 2011."

Reiner Barthold, Key Account Manager, Wilken Entire AG

 

 

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